CLIQUENWIRTSCHAFT

Ciquenwirtschaft Cover

Kösel Verlag/Random House, München, 2014
300 Seiten

ISBN-10: 3466345952
ISBN-13: 978-3466345953

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Gisela Schmalz: Cliquenwirtschaft: Die Macht der Netzwerke: Goldman Sachs, Kirche, Google, Mafia & Co.

Buchvorschau: Gisela Schmalz: Cliquenwirtschaft

Buchseite: Cliquenwirtschaft.net

Foreign Rights: Clique Economy

 

 

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Die wirtschaftliche und emotionale Macht weltweit operierender Wirtschaftscliquen

 

Was macht den Erfolg der Cliquenwirtschaften innerhalb der katholischen Kirche, der sizilianischen Mafia sowie der US-Konzerne Goldman Sachs und Google aus? Das Buch von Gisela Schmalz lüftet das Geheimnis um die wirtschaftliche und emotionale Macht weltweit operierender Wirtschaftscliquen. Es setzt sich kritisch mit deren Seilschaften auseinander, deren Wirken und Wirkung man zugleich respektieren sollte. Von den Cliquenstrategien der Profis lässt sich durchaus einiges lernen – auch für Belange jenseits von Macht- und Gewinnstreben.

Das Buch „Cliquenwirtschaft“ zeigt, dass nicht Regeltreue, das Denken in engen Schubladen, starre Pläne oder das Kopieren alter Handlungsmuster zu Reichtum, Einfluss oder Renommée führen. Erfolgsversprechend sind vielmehr der Spaß daran, in der Clique anders, größenwahnsinnig und weiter als alle anderen zu denken und als verschworene Gemeinschaft schlagkräftig zu handeln.

 

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Kontakt

 

Press

Susanne Klumpp c/o Kösel-Verlag

Neumarkter Straße 28
81673 München

susanne.klumpp aet koesel.de

 

Foreign Rights

Gesche Wendebourg c/o Random House

 

Gesche.Wendebourg aet Randomhouse.de

 

 

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A gripping and fascinating view behind the scenes of power

 

What is behind the gigantic success of networks such as Goldman Sachs, Google and the Mafia? There is no doubt about their skill in their performance in the economic world and the way they continually professionalize their knowhow, their networking and their creation of a charismatic aura that is unparalleled.

This book airs the secret of the huge economic and emotional power of such cliques and gives them a critical examination. At the same time it shows how we can exploit some of their strategies for our own interests.

 

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Transparente Konzerne für alle

 

Die Open Data-Plattform OpenCorporates.com hält Informationen über rund 65 Millionen Unternehmen in aller Welt bereit. Sie wurde 2010 von zwei Briten aufgebaut, von dem Journalisten und Verleger Chris Taggart, der schon OpenlyLocal.com and OpenCharities.org gegründet hatte und vom Entwickler und IT-Berater Rob McKinnon, der auch die Plattform TheyWorkForYou.co.nz und das Lobbyregister whoslobbying.com ins Leben gerufen hat. Hinter der OpenCorporates steht die Firma Chrinon Ltd, die zu 90 Prozent Chris Taggart und zu 10 Prozent Rob McKinnon gehört. Jede Kapitalgesellschaft der Welt soll auf OpenCorporates.com abgebildet werden – kein bescheidenes Vorhaben.

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Taggart und McKinnon kooperieren mit Regierungen und internationalen Organisationen, etwa der Weltbank, um verlässliche und aktuelle Unternehmensdaten für ihre frei lizensierbare Datenbank zu erhalten. Jeder kann die gesammelten Konzerndaten nutzen. Sie stehen unter der freien Lizenz „Open
Database License“ jedem zur Verfügung.

Die OpenCorporates-Betreiber schreiben auf ihrer Website: „Wir wollen, dass Sie unsere Daten nutzen, für öffentliche Zwecke, zu journalistischen Zwecken, zur wissenschaftlichen Forschung, für andere große Open Data-Websites und –Dienste, und auch wirtschaftlich.“ Mit ihrem Projekt schaffen Taggart und McKinnon Transparenz auf dem weiten Feld der Unternehmensaktivitäten und –beteiligungen.

OpenCorporates stellt nicht nur Konzerninformationen bereit. Auch die Verbindungen von Unternehmen zu ihren Tochterfirmen und zu anderen Firmen werden aufgezeigt.

Ein Fallbeispiel, das OpenCorporates genauer beleuchtet, ist die Goldman Sachs Group Inc.. Die Investmentbank hat ihren Hauptsitz in New York City und ist international breit und ausgeklügelt aufgestellt. Die Hintergrunddaten für das Goldman Sachs-Profil stammen von der Federal Reserve Bank der Vereinigten Staaten.

“How complex are international corporate structures?

If you want to understand how complex multinational companies are, consider this.

In Hong Kong, there’s a company called Goldman Sachs Structured Products (Asia) Limited. It’s controlled by another company called Goldman Sachs (Asia) Finance, registered in Mauritius.

That’s controlled by a company in Hong Kong, which is controlled by a company in New York, which is controlled by a company in Delaware, and that company is controlled by another company in Delaware called GS Holdings (Delaware) L.L.C. II. …Which itself is a subsidiary of the only Goldman you’re likely to have heard of, The Goldman Sachs Group in New York City.

That’s only one of hundreds of such chains. All told, Goldman Sachs consists of more than 4000 separate corporate entities all over the world, some of which are around ten layers of control below the New York HQ. Of those companies approximately a third are registered in nations that might be described as tax havens. Indeed, in the world of Goldman Sachs, the Cayman Islands are bigger than South America, and Mauritius is bigger than Africa.”

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147´er Wirtschaftsclique

 

Drei Systemwissenschaftler der ETH-Zürich publizierten 2011 ihre Forschungsergebnisse im viel beachteten Aufsatz “The network of global corporate control“. Stefania Vitali, James B. Glattfelder und Stefano Battiston konnten zeigen, dass nur 147 Konzerne etwa 40 Prozent der rund 43.000 internationalen Konzerne kontrollierten, die 2007 in der Wirtschaftsdatenbank der OECD, „Orbis“, erfasst waren.

Seine Kontrolle erlangte der kleine Kern an Unternehmen, hauptsächlich Banken, über eigene Beteiligungen. Die meiste Macht hatte, dank ihrer Anteile, die britische Bank Barcleys. An Platz 2 stand die US-amerikanische Investmentfirma The Capital Group Companies Inc., die sich im Kundenauftrag an großen Konzernen beteiligt. Die französische Versicherung AXA steht an vierter Stelle, die Deutsche Bank an 12. und die New Yorker Investmentbank Goldman Sachs Group an 18. Stelle der Liste von Unternehmen mit dem meisten Einfluss auf die Weltwirtschaft.

Diese Machtballung beinhaltet ein hohes systemisches Risiko. Sobald eine Krise aufkommt, sind aufgrund der wechselseitigen Verzahnung durch Beteiligungen, gleich alle Konzerne des Systems gefährdet.

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