Netzwerke der Macht

Die Wirtschaftswissenschaftlerin Gisela Schmalz vergleicht in ihrem Buch „Cliquenwirtschaft – Die Macht der Netzwerke“ vier globale Netzwerke: Goldman Sachs, die katholische Kirche, Google und die Mafia.

Diese Netzwerke der Macht bieten mannigfaltige Ansätze zur Recherche.

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Am 4. Juli 2015 bei der Jahreskonferenz von „netzwerk recherche“ beim NDR Fernsehen in Hamburg stellt Gisela Schmalz die zentralen Thesen ihres Buches vor.

Drei Journalisten berichten im Anschluss aus ihrem Arbeitsalltag und diskutieren mit der Moderatorin Petra Sorge (Cicero) und Gisela Schmalz die Notwendigkeit, solche Strukturen zu untersuchen und darüber zu berichten.

Veranstaltungstitel: Netzwerke der Macht – Wie Datenjournalismus den Schleier lüften kann

High Context – Low Context

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The American anthropologist Edward T. Hall (1914-2009) developed the concept of „social cohesion“. One of his less known social theories involves the distinction between „high context culture“ and „low context culture“. Hall observes a difference between Southern and Eastern cultures/nations on one hand and Northern and Western cultures/nations on the other hand when it gets to bonding.

Within regions that exhibit high context cultures – regions in the South and in the East of this planet- businesses are likely to be structured via cliques or families. The chapters about the Catholic Church and about the Sizilian Mafia in Gisela Schmalz´s book: Cliquenwirtschaft (October 2014) document that Hall is quite right about Southern Europe. Thanks to tight and long-term personal relationships businesses in Italy do flourish – or not.

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Cliquenwirtschaft – Frankfurter Buchmesse

Besonders gut arbeitet es sich in übersichtlichen Cliquen Gleichgesinnter – aber abgeschottete Kreise können auch großen Schaden anrichten. „Cliquenwirtschaft“ heißt das neue Buch der Kölner Wirtschaftsprofessorin Gisela Schmalz.

Am Stand des Deutschlandradio auf der Frankfurter Buchmesse sagte sie, was das bedeutet und wie Cliquenwirtschaft zum Selbermachen geht: Interview von Georg Ehring mit Gisela Schmalz: „Kleine Gruppe, große Wirkung“

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