Wert(manchmal)=Preis (These 7)

Nutzer wissen, wer die Urheber digitaler Leistungen sind und respektieren deren Rechte. Sie erweisen Urhebern Respekt, indem sie für deren Leistungen zahlen oder diese sonstwie honorieren, wenn Urheber das einfordern.

Nachhaltig nutzen (These 9)

Konsumierende Nutzer wählen gezielt und strategisch aus, von wem sie welche Online-Leistungen beziehen. Bewusste und onlinekompetente Nutzer beschaffen sich ihre Leistungen (gegen Vergütung) von den Anbietern, die sie langfristig stärken wollen, um auch künftig von deren Angeboten zu profitieren. Sie konsumieren nicht immer nur bei (Marken-)Anbietern, die Monopole im Web aufbauen. So tragen sie zur Nachhaltigkeit im Netz bei und fördern Vielfalt.

Gratiswahn (These 2)

Digitale Infrastrukturen, etwa Communityplattformen und Content wie Texte, Töne, Bilder, Bewegtbilder oder Spiele sind Nutzern selten Geld wert. Außerdem scheren sich viele Nutzer, ob sie als Privatnutzer oder als kommerzielle Anbieter auftreten, wenig um Urheberrechte, so dass es im Web außer zu Gratiskonsum auch zu illegalem Konsum immaterieller Güter kommt.

Gratis hat seinen Preis (These 4)

Im Gegenzug für ihre Umsonstangebote im Web speichern kommerzielle Onlineunternehmer die Suchhistorien und Datenprofile ihrer Homepagebesucher. Sie sammeln, analysieren und synthetisieren sie, um damit Werbekunden anzuwerben, Datenhandelsgeschäfte zu treiben oder sie an Dritte mit sonstigen Interessen weiterzugeben. Die Nutzer zahlen also doch Preise, wenn sie gratis Webleistungen beziehen: sie zahlen mit der Preisgabe ihrer persönlichen Daten.

Datenwust (These 6)

Immer mehr Nutzer posten, posen oder präsentieren ihre Ergüsse im WWW. Sie kreieren Kopien von Kopien von Kopien und erstellen Links zu Links zu Links. Aufgrund so zunehmender Datenmassen lassen sich im WWW gesuchte Leistungen in Zukunft schwieriger und langsamer finden. Der Zeit- und Kostenaufwand, um sich im Netz zurechtzufinden und dort etwas zu finden, steigt – insbesondere für Gelegenheitsnutzer.