Smarte Pronliner (These 5)

In einer YES ECONOMY sinkt die Zahl rein konsumierender Nutzer. Hier treten Nutzer zunehmend als aktive Onliner auf, als Pronliner, die eigene Leistungen online stellen, auch um damit Handel zu treiben. Schon jetzt gibt es Personen, die über das Web ihren Lebensunterhalt finanzieren (etwa als eBay-Händler, über Paid Content, Onlineberatung, Webseitenhandel oder Onlinewerbeinstrumente). Sie nutzen das WWW als weltweite Handlungs- und Handelsfläche.

Ohnmacht der Nutzer (These 15)

Eine NO ECONOMY, in der die Marktregeln (Preise, Eigentumsrecht, Wettbewerbsrecht) außer Kraft gesetzt sind, ist ungerecht, einseitig und langweilig. Sie richtet sich gegen die Nutzer und bevorteilt nur wenige Anbieter. Sobald die wenigen umsatzstarken Markenanbieter die Spielregeln und das Schicksal des WWW bestimmen, werden die Nutzer sich zu fügen haben. Ihr Widerstand wird passiv sein. Kreative Lieferanten von Software oder Content,  insbesondere Amateure, werden dem Netz fernbleiben und sich eher offline betätigen. Und Normalkonsumenten werden das Web nur noch zu  gezieltem Konsum statt zur Inspiration nutzen. Die Dynamik im Netz rührt nicht länger von den Nutzern her, sondern von den Anbietern mit kommerziellen oder sonstigen Interessen. Sie entwickeln das WWW dann in ihrem Sinne weiter.