Macht durch Marke (These 8)

Umsatzstarke Onlineplayer investieren in Markenbildung. Sie sorgen dafür, dass ihre Marken bekannt werden und sich leicht finden lassen. Sie wissen, dass Nutzer sich bei zunehmendem Datenwust eher an den bekannten, großen Webmarken orienteren, als das Netz nach Kleinanbietern oder Webneulingen zu durchforsten. Die (nur wenigen) starken Marken im Netz dienen Nutzern als bewährte Wegweiser, als Filter und Qualitätsgaranten.

Netz der Monopole (These 10)

Eine NO ECONOMY begünstigt die Entstehung von Monopolen: in einem Web ohne Regeln, ohne Preise und ohne Urheberschutz können umsatzstarke Onlineunternehmer auf Basis der Gratisleistungen Dritter, etwa  kreativer Hobbyuploader, oder durch den Kauf professioneller Onlineleistungen starke Marken schaffen. Diese wirken dann im Web wie Filter und ziehen nicht nur die Aufmerksamkeit von Endnutzern auf sich, sondern auch die von Werbekunden und anderen Investoren.

Monopoly (These 11)

Markenanbieter ziehen die meisten Nutzer und Werbekunden oder Kapitalinvestoren auf ihre Webseiten, generieren höhere (Werbe-)Umsätze, kaufen mehr digitale Qualitätsleistungen ein (Technologien, Content), investieren noch mehr in Markenbildung, ziehen noch mehr Nutzer und Werbekunden an und verdrängen konsequent unbekannte Kleinanbieter. In dieser Aufwärtsspirale entwickeln sich Webmonopolisten.