Onlinekompetenz (These 4)

In einer YES ECONOMY sind Nutzer webtechnisch, -rechtlich und -wirtschaftlich versiert. Sie sind onlinekompetent und setzen ihre Kompetenz bewusst und zu ökonomischen Zwecken ein. Die Onlinetechnologien und Anwendungen werden kooperativ weiterentwickelt, sind nutzerfreundlich, einfach bedienbar und individualisierbar.

Im Netz herrscht eine No (go) Economy (These 1)

“We live in an amazing time! The world is getting flatter, the tail longer, and everything is free”, Blogger im Blog von Chris Anderson, 2008 (http://www.thelongtail.com/)

Stimmt eigentlich – doch wenn alle Webleistungen weiterhin vorwiegend gratis und illegal kursieren, wird das Webgeschehen nicht länger amazing/amusing bleiben. Wenn das Web nicht bald verlässliche Marktregeln kennenlernt, werden hier Oligopole oder Monopole bestimmen, was geht und nicht geht.

Dem Netzgeschehen fehlen die grundlegenden Rahmenbedingungen für einen Markt:

  • Preise für digitale Infrastrukturen und Inhalte
  • ein eindeutiges Eigentumsrecht
  • eine ausgewogene Wettbewerbssituation.

NO ECONOMY bezeichnet eine (Online-)wirtschaft, bei der genau diese Elemente einer Marktwirtschaft fehlen. Ohne Marktstrukturen und Preise wird das Netz der Zukunft von Qualitätsmängeln, Redundanz und unfairer ökonomischer Verteilung geprägt sein.

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