Auf der Suche nach dem Ich

© I.H.S. Das Bild ist nicht gestellt. Es zeigt einen verifizierten Käufer des Buches „Das kleine Buch der großen Fragen“ von Gisela Schmalz. Es wurde Silvester, wenige Minuten vor Mitternacht, aufgenommen.

Fragen berühren

Fragende wissen, dass sie nichts wissen. Für sie ist die Welt eine Einladung, sie zu erforschen, ein Geheimnis, das aufzuspüren, wenn schon nicht zu lüften ist. Fragende kreisen ein, was ihnen begegnet, ohne es jemals wirklich erfassen zu können. Wer fragt, nutzt die Chance, hinter die Antworten zu gelangen, dahin, wo sich Möglichkeitsräume auftun, wo Dialog, Spiel oder Tanz beginnen kann – Begegnung. Wer Fragen stellt, ist bereit, sich von etwas oder jemandem berühren zu lassen.

 

Der Duden definiert „Frage“ als „Problem, zu erörterndes Thema, zu klärende Sache“ und als „fordernde Äußerung, mit der sich jemand an jemanden wendet“. Fragen erlauben eine Annäherung an die Welt und ihre Bewohner.

Wie geht es Dir? Wie heiß ist die Sonne? Wann geht die Welt unter? Liebst Du mich? Liebst Du Dich?

Fragen lösen etwas aus. Sie erlauben Tuchfühlung, aber kaum mehr. Statt sich plump anzueignen, was sie vorfinden, umkreisen sie es respektvoll. Fragende behaupten nichts. Sie kennen weder Richtig noch Falsch noch eindeutige Antworten.

Von Gewissheit wissen Fragende nichts. Sie nehmen diese zumindest nicht besonders ernst. Jede Antwort löst bei ihnen Verwunderung aus und mindestens eine neue Frage.

Fragenstellende nehmen Antworten und Wahrheiten aller Art zum Anlass, nachzuhaken. Ihr Lebensmodell ist ein ewiger Fragebogen. Fragen öffnen Welten und Menschen. Sie helfen gegen Beschränktheit. Sie befreien von pädagogischen, ideologischen, politischen oder technologischen Unmündigkeitsprogrammen. Sie ebnen den Weg aus der Verblendung. Fragen erlösen von Fremdbestimmung. Sie führen raus aus dem engen Antwortkosmos und aus der Monotonie der Monologe. Eine Frage schlägt eine Brücke zu anderem und zu anderen. Wer fragt, will die Einsamkeit durchbrechen und andocken. Wer fragt, interessiert sich, will erfahren, hervorlocken, sich austauschen und auseinandersetzen. Wer fragt, gewinnt nichts und doch alles.

 

Aus dem Vorwort von:

Gisela Schmalz (2018): Das kleine Buch der großen Fragen. München: Goldmann Verlag.

Fragen als Sprungbrett

Von allen Fragen steht die Frage nach dem Ich am Anfang. Sich selbst zu kennen, bildet die Voraussetzung zum Verständnis der Welt. So sahen das jedenfalls die weisen, alten Griechen. Die Inschrift am Eingang des Apollotempels in Delphi – „gnṓthi sautón“, „erkenne Dich selbst“ – aus dem 6. Jahrhundert vor Christus lasen die Philosophen der Antike als Aufforderung dazu, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen. Ihnen galt die Selbsterkenntnis als höchste Offenbarung, als Beginn der Weisheit. Nur wer sich selbst kenne, könne sinnvoll über sich und die Welt nachdenken.

 

Der griechische Dichter Pindar kam von der Selbsterkenntnis direkt zu einer praktischen Empfehlung. In seiner „Zweiten Pythischen Ode“ (um 490 v. Chr.) dichtete Pindar „genoio, hoios essi“, „werde, der du bist.“ Kombiniert man den Spruch von Delphi nun mit der Aufforderung Pindars, so erhält man eine Lebensmaxime. Sie lautet: Selbsterkenntnis führt zur Selbstwerdung. Um zu werden, wer man tief im Inneren ist, muss man zunächst einmal wissen, wer man ist.

„Wer bist Du?“ ist die große Anfangsfrage, aus der sich alles Weitere ergibt. Um sich kennenzulernen, kann der Mensch sich selbst befragen. Und hat er sich fragend selbst erforscht, kann er – selbstbewusst(er) – auf die Welt zugehen und diese befragen. Die Selbstbefragung dient als Sprungbrett in die Welt.

 

 

Wer sich und der Welt Fragen stellt, schafft es mit jeder Frage besser, sein Leben selbstbestimmt zu gestalten. Freiheit heißt, in Kenntnis seiner selbst auf die Welt zuzugehen und sie für sich zu erobern. Wer die Phase der Selbsterforschung jedoch überspringt, erlangt keine Einsicht in sein Ich und seine Wünsche. Wer keine eigenen Vorstellungen von seinem Leben und für sein Leben hat, droht fremdbestimmt zu werden. Wer keinen Plan hat, für den machen andere die Pläne.

 

Aus dem Vorwort von:

Gisela Schmalz (2018): Das kleine Buch der großen Fragen. München: Goldmann Verlag.

Ich frage, also bin ich menschlich

In allen Angelegenheiten ist es hin und wieder sinnvoll, ein Fragezeichen hinter Dinge zu setzen, die man schon lange für selbstverständlich hielt.

Bertrand Russell

 

Zu fragen ist gerade nicht besonders populär. Wir leben in einer Zeit der Antworten. Für alles gibt es Belege und Beweise. Zahlen, Daten und Fakten werden als Wahrheiten deklariert, und diese übernehmen wir in der Regel. Klare Antworten spenden ein Gefühl von Sicherheit. Außerdem sind sie stets verfügbar. Antworten, wohin man blickt und klickt. Personen, die Kompetenz ausstrahlen, Ausbilder, Lehrerinnen, Wissenschaftlerinnen, Politiker, Talkshowgäste oder Marketingfachleute präsentieren uns Antworten, statt uns in das sokratische Spiel der Fragen einzuführen.

Ob wir gefragt haben oder nicht – überall poppen Antworten auf. Vor allem digital erreichen sie uns, per Textnachricht, App, Website, Suchmaschine und über Smart Home immer öfter auch über Haushaltsgeräte wie zu heiße Lüfter oder zu leere Kühlschränke. Die vernetzten Maschinen wissen immer Bescheid.

Das Internet ist keine Frage-, sondern eine Antwortmaschine.

 

(…). Die Antworten sind stets schneller, weil die Maschinen unsere Fragen zunehmend besser antizipieren können. In einer hochdynamischen, komplexen Welt nehmen wir die hilfreichen digitalen Antworten dankbar an.

Dadurch verlernen wir es kleine, aber auch große Fragen zu stellen. Wir nehmen uns weniger Zeit dafür, sinnvolle Fragen und Fragen nach dem Sinn zu formulieren. Wir hören auf, Aussagen und Vorgänge kritisch zu hinterfragen.

Dabei ist Fragen menschlich.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unsere Fähigkeit, Fragen zu stellen, unterscheidet uns von den antwortgebenden Maschinen. Fragen stehen jedem zur Verfügung und sind einfach zu bedienende Instrumente. Allerdings erfordert der Umgang damit ein wenig Übung und manchmal auch Mut. Das Fragen zu trainieren, hieße, das Denken, das immer auch ein Andersdenken ist, zu kultivieren.

(…).

Doch gerade in Krisenzeiten meiden Menschen die Herausforderungen. Statt zu fragen, halten sie sich lieber an bewährte Antworten. Sie scheuen sich davor, die bewährten Pfade zu verlassen. Vertraute Maximen und eingeübte Gepflogenheiten anzuzweifeln, würde sie nur noch mehr verunsichern. Doch gerade wenn es ungemütlich oder arg kompliziert wird, wäre es angebracht, nach den Ursachen für diesen Zustand zu forschen. Ein beunruhigender Status quo muss nicht nickend hingenommen werden. Im Gegenteil – in verfahrenen Situationen gilt es, zementierte Wahrheiten aufzubrechen.

Eine Fragerebellion lohnt sich. Sie bereitet mögliche Auswege und beherztes Handeln vor. Nur wer fragt, kann Neues anstoßen. Fragen ebnen den Weg ins Freie. Sie befreien. Freiheit heißt, in Kenntnis seiner selbst die Welt zu erobern und sich darin eigenständig und verantwortungsvoll zu bewegen.

 

Aus dem Vorwort von:

Gisela Schmalz (2018): Das kleine Buch der großen Fragen. München: Goldmann Verlag.

Viel Vergnügen mit 2000 Fragen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Das Buch kleine Buch der großen Fragen“ von Gisela Schmalz: 336 Seiten, farbig illustriert. Goldmann Verlag.

Rezension auf der Seite BOOKNERDS.DE :

„So einfach und veraltet das Konzept auch klingen mag, so effektiv und eindrucksvoll vermittelt selbst (oder gerade) die simpelste Frage die Kraft des Fragezeichens.“

(PDF-Version: Rezension – Booknerds.de Das kleine Buch der großen Fragen).

Weitere LESER/INNEN-STIMMEN sind hier zu finden.

– Das kleine Buch der großen Fragen –

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Das Buch kleine Buch der großen Fragen“ beschreitet einen neuen Weg zur Selbsterkenntnis – mit 2000 Fragen, die mal unverblümt und direkt sind (»Wen belügst Du am meisten?«), aber auch poetisch (»Was wärst Du als Duft?«), verspielt (»Als was verkleidest Du Dich, damit Dich garantiert niemand wiedererkennt?«), lebenspraktisch (»Wie lautet Dein nächster aufregender Plan?«), hart (»Was wäre besser: Du würdest sterben – oder zehntausend andere Menschen würden sterben? «), politisch (»Wofür demonstrierst Du auf der Straße?«), philosophisch (»Gelangt man mit Liebe zur Wahrheit?«), sexy (»Was war Deine bisher schönste Verführungstaktik?«) oder radikal ehrlich (»Mit wem würdest du gerne eine Nacht verbringen, dann aber goodbye sagen?«).

Das Buch stellt Fragen zu allen möglichen und unmöglichen Lebensbereichen und Situationen. Fragen, die zur hemmungslosen Selbstumkreisung einladen, zum Pläneschmieden, zum Fantasieren, zum interessanteren Miteinander-Kommunizieren. Es enthält Fragen zu unseren Beziehungen zu anderen Menschen, Fragen, die uns selbst in Frage stellen – kurzum, Fragen die den Horizont erweitern und eine neue, frische Sicht auf die Welt ermöglichen.

»Die Fragen werden auch Dich führen, verführen, verwirren, verstören, verblüffen, anregen, aufregen und vielleicht sogar erregen«, verspricht die Autorin Gisela Schmalz. »Frage für Frage kannst Du Dich mehr in ihnen verlieren. Die Fragen lösen einen Sog aus. Sie können Dich süchtig machen, so dass Du gar nicht mehr aufhören willst, in Dich selbst hineinzuhören. Jede Frage wird Dich aufwühlen und mehr mitreißen. Du begibst Dich auf eine Achterbahnfahrt Deiner Gedanken und Gefühle, gehst also ein Wagnis ein. Sei auf ein Abenteuer mit Dir selbst gefasst, das wohl größte Abenteuer, das Du erleben kannst.«

 

„Das Buch kleine Buch der großen Fragen“ von Gisela Schmalz: 336 Seiten, farbig illustriert.

Erscheinungstermin: 15. Oktober 2018 im Goldmann Verlag.

 


Gisela Schmalz: The Little Book of Big Questions

 

„The book Little Book of Big Questions“ takes a new path to self-knowledge – with 2000 questions, of which some are blunt and direct („Who do you lie to the most?“), others poetic („What would you be as a fragrance?“), playful („How would you dress up as so that nobody would recognize you?“), practical („What is your next exciting plan?“), hard („What would you prefer: You would die – or ten thousand other people would die? „), political („What are you marching for or against?“), philosophical („Can you achieve truth by love?“), sexy („What was your loveliest seduction technique so far?“) or radically honest („With whom would you like to spend a night, but then say goodbye?“).

The book asks questions about all possible and impossible aspects of life and situations… – questions that invite you to unrestrained self-circulation, to make plans, to fantasize, to communicate with each other in a more interesting way. It contains questions about our attitude towards the world , our relationships with other people and questions that question ourselves – in short, questions that broaden our horizons and provide a new, fresh view of the world.

„The questions will lead you, seduce you, confuse you, disturb you, amaze you, inspire you, excite you or maybe arouse you,“ promises the author Gisela Schmalz, a professor of economics, who also studied philosophy. „Question after question you get more and more lost in them. The questions absorb you. They are addictive. You don’t want to stop searching into yourself and exploring yourself. Every question will stir you up and sweep you along. You´ll embark on a roller coaster ride of your thoughts and feelings. So take a risk. Be prepared for an adventure with yourself – probably the greatest adventure you can experience“.

 

Gisela Schmalz (2018): „Das Buch kleine Buch der großen Fragen“.

Original edition.

Paperback, with flaps, 336 pages, 12.5 x 18.7 cm, 4.9 x 7.4 in.
ISBN: 978-3-442-15971-0
€ 10.00 [D] | € 10.30 [A] | CHF 14.50 * (* rec. retail price)

Publishing House: Goldmann

Buchpremiere

 

„Wie gut kannst Du mit einer offenen Frage einschlafen?“

 

BUCHPREMIERE am  22.10.18 in Berlin

 

DAS KLEINE BUCH DER GROSSEN FRAGEN von Gisela Schmalz

(Illustriertes Taschenbuch, 336 Seiten, € 10,00, Goldmann Verlag München)

 

Photocredit: Henrik Jordan

 

Ort: Michelberger Hotel (Whiskey Raum), Warschauer Str. 39-40, 10243 Berlin.

S+U-Bahn: Warschauer Straße

https://www.tripadvisor.de/Hotel_Review-g187323-d1483628-Reviews-Michelberger_Hotel-Berlin.html

http://michelbergerhotel.com/de/events

 

Büchertisch: organisiert von Buchbox! Berlin.

Dank an: Michelberger Hotel und Goldmann Verlag. Mehr bei EVENT.

Whiskey Room, Michelberger Hotel

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„(Warum) Besitzt Du schöne Gegenstände?“

Schöne oder, besser gesagt, interessante Dinge (Kunstwerke) gehören zum Herzen meines Berufs. Es macht große Freude, diese auch privat zu erwerben und deren Entwicklung hautnah zu verfolgen.

(Christian  Nagel, Galerist und Sammler)

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Die Frage ist entnommen aus: „Das kleine Buch der großen Fragen“ von Gisela Schmalz (Goldmann Verlag, München, 2018, 336 Seiten).

Die Serie „Fragen an meine Freunde“ entstand im Sommer 2018.

 

„Das kleine Buch der grossen Fragen“ von Gisela Schmalz

 

„Was ist das Gegenteil von Einsamkeit?“

Selbstvergessenheit.

 

 

(Heike-Melba Fendel, Autorin und Inhaberin der Agentur „Barbarella Entertainment GmbH“ )

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Die Frage ist entnommen aus: „Das kleine Buch der großen Fragen“ von Gisela Schmalz (Goldmann Verlag, München, 2018, 336 Seiten, 2000 Fragen). Erscheinungstermin: 15. Oktober 2018.

Die Serie „Fragen an meine Freunde“ entstand im Sommer 2018.

 

„Das kleine Buch der grossen Fragen“ von Gisela Schmalz

 

„Was an anderen veranlasst Dich dazu, Komplimente zu machen?“

Mit einem Kompliment bereite ich meinem Gesprächspartner eine kleine Freude. Außerdem ist ein aufrichtiges Kompliment häufig eine gute Grundlage für die weitere Konversationen.

Wie bei jedem Schmierstoff heißt es allerdings unbedingt, Maß zu halten. Übertreibungen sind kontraproduktiv, plump, und ein Ausweis schlechter Manieren. Beim Kompliment beweisen sich somit Taktgefühl und Stil.

 

(Enrico Brissa, Leiter des Protokolls beim Deutschen Bundestag und Autor („Auf dem Parkett“)

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Die Frage ist entnommen aus: „Das kleine Buch der großen Fragen“ von Gisela Schmalz (Goldmann Verlag, München, 2018, 336 Seiten).

Die Serie „Fragen an meine Freunde“ entstand im Sommer 2018.

 

„Das kleine Buch der grossen Fragen“ von Gisela Schmalz

 

„Welches Geräusch magst Du am liebsten? Warum das?“

Die Geräusche die mir so am liebsten sind, haben mit Wasser zu tun, z. B. das Meer, Regen usw., aber auch vieles mehr.

Geräusche von und mit Wasser haben eine große assoziative Kraft, die Sonne kann man nur durch andere Stimmen wahrnehmen, z. B. zirpende Grillen. 

 

(Claas Brieler, DJ und Musikverleger)

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Die Frage ist entnommen aus: „Das kleine Buch der großen Fragen“ von Gisela Schmalz (Goldmann Verlag, München, 2018, 336 Seiten).

Die Serie „Fragen an meine Freunde“ entstand im Sommer 2018.

 

„Das kleine Buch der grossen Fragen“ von Gisela Schmalz

 

„Was bedeutet Schönheit?“

Schönheit heißt für mich, zu sehen wie sich Dinge im Operndorf Afrika entwickeln, von einer Idee / einer Vision ausgehend, wie es sich dann in die Wirklichkeit bringt – das Operndorf Afrika war bis 2010 Vision, die ist es auch immer noch, aber wir haben das Projekt in den letzten Jahren in Burkina Faso entwickelt, eine Schule, eine Krankenstation gebaut, Büros, Künstlerhäuser, eine Kantine usw. Wir machen seit 2015 ein Künstleraustausch Programm im Operndorf.

Schönheit ist, wie Ideen konkret werden und wie jeder einzelne diese umsetzt, mitwirkt und weiterentwickelt.

 

 

(Aino Laberenz, Bühnenbildnerin und Kostümbildnerin, www.operndorf-afrika.com)

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Die Frage ist entnommen aus: „Das kleine Buch der großen Fragen“ von Gisela Schmalz (Goldmann Verlag, München, 2018, 336 Seiten).

Die Serie „Fragen an meine Freunde“ entstand im Sommer 2018.

 

„Das kleine Buch der grossen Fragen“ von Gisela Schmalz

 

„(Warum) Sollte es -Macht- als Schulfach geben?“

„Ich würde Macht unterrichten wollen,“ sagt meine Kollegin, als ich diese Frage in meinem Team stelle. Ja – Macht sollte unbedingt Bestandteil des Unterrichts sein. Als eigenes Schulfach? „Nein,“ findet eine andere Kollegin. Das gibt der Person die es unterrichtet viel zu viel „Macht“ und Definitionsgewalt.  (…).

Macht ist gut, Macht ist wichtig und Macht macht was – mit mir, den anderen, der Gesellschaft, Politik. Es scheint, als würde immer eher negativ über Macht gesprochen, dabei ist es wichtig und gut, Macht auch als positiv zu begreifen. Macht erlaubt zu gestalten. Je bewusster ich mir der Aufteilung von Macht bin, desto deutlicher lerne ich meine Handlungsspielräume kennen und werde freier – auch mich selbst zu ermächtigen. (…).

Ich finde, Macht sollte Bestandteil unterschiedlicher Schulfächer werden: Ethik, Religion, Geschichte, Psychologie, Pädagogik, Politik, Sozialwissenschaften, Sport und allen Sprachfächern. Das bedeutet, es muss Bestandteil der Ausbildung von Lehrkräften werden – also explizit ausgesprochen und genau.

Was für eine spannende Vorstellung, zu denken wir alle lernten selbstverständlich damit umzugehen.

 

(Julia von und zu Weiler, Vorstand von Innocence in Danger e.V.)

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Die Frage ist entnommen aus: „Das kleine Buch der großen Fragen“ von Gisela Schmalz (Goldmann Verlag, München, 2018, 336 Seiten).

Die Serie „Fragen an meine Freunde“ entstand im Sommer 2018.

 

„Das kleine Buch der grossen Fragen“ von Gisela Schmalz

 

„Welches Tabu würdest Du niemals brechen?“

Eine persönliche Zusage/Versprechen.

 

(Burkhard Driest , Schauspieler, Regisseur, Produzent, Maler und Autor)

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Die Frage ist entnommen aus: „Das kleine Buch der großen Fragen“ von Gisela Schmalz (Goldmann Verlag, München, 2018, 336 Seiten).

Die Serie „Fragen an meine Freunde“ entstand im Sommer 2018.

 

„Das kleine Buch der grossen Fragen“ von Gisela Schmalz

 

„Wenn Du ein Land erfinden solltest, wie würde es sein?“

Unentdeckt.

 

(Frances Scholz, Künstlerin)

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Die Frage ist entnommen aus: „Das kleine Buch der großen Fragen“ von Gisela Schmalz (Goldmann Verlag, München, 2018, 336 Seiten).

Die Serie „Fragen an meine Freunde“ entstand im Sommer 2018.

 

„Das kleine Buch der grossen Fragen“ von Gisela Schmalz

 

„Wer oder was könnte Dich auf eine einsame Insel locken?“

Eine Aufgabe, eine Frau und ein Rückfahrschein.

 

(Carl von Siemens, Schriftsteller und Reisejournalist)

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Die Frage ist entnommen aus: „Das kleine Buch der großen Fragen“ von Gisela Schmalz (Goldmann Verlag, München, 2018, 336 Seiten).

Die Serie „Fragen an meine Freunde“ entstand im Sommer 2018.

 

„Das kleine Buch der grossen Fragen“ von Gisela Schmalz

 

„(Wie) Helfen Dir bei Deiner Arbeit Vorbilder?“

Vorbilder waren als Kind Thomas Gottschalk, später Sarah Kuttner, immer wieder über die Jahre Barbara Schöneberger, in Sachen Umgang mit Menschen und Weltruhm Hugh Jackman, beim Thema „Geduld & Fleiß“ Clueso und für das eigene Bühnen-Soloprogramm Robin Williams. Ist eine ziemlich bunte Mischung….

Mittlerweile habe ich das Privileg einige Vorbilder innerhalb des Berufs persönlich getroffen zu haben. Diese Möglichkeit hilft auch noch mal enorm, um das eigene Schaffen zu erden. Die Feststellung, dass das Gegenüber ähnliche Bedürfnisse, Interessen oder gar Probleme im normalen Alltag hat und es letztlich „nur ein Job“ ist, rückt das große Ganze in ein weitaus humaneres, weniger „gottgleiches“ Licht.  

Bei mir verschwimmen Privatleben und Arbeit sehr häufig, so dass ich das Thema „Vorbilder bei der Arbeit“ wohl automatisch auf beide Lebensbereiche beziehe.

 

(Dominik Porschen, Moderator und Betreiber des YouTube-Kanals „Filmlounge“ mit ca. 85.000 Abonnenten)

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Die Frage ist entnommen aus: „Das kleine Buch der großen Fragen“ von Gisela Schmalz (Goldmann Verlag, München, 2018, 336 Seiten). Erscheinungstermin: 15.10.2018.

Die Serie „Fragen an meine Freunde“ entstand im Sommer 2018.

 

„Das kleine Buch der grossen Fragen“ von Gisela Schmalz

 

„Wie ist es, unter Wasser zu weinen?“

Mit genug Luft ist es vermutlich ebenso traurig und befreiend wie über Wasser, nur in warmem Wasser vielleicht etwas „heimeliger“

– und für Menschen, die ab und an ein wenig humorvollem Abstand zu sich selbst pflegen, vermutlich sogar eher tröstlich, weil ja doch auch irgendwie absurd.

 

(Silvina Buchbauer, Schauspielerin)

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Die Frage ist entnommen aus: „Das kleine Buch der großen Fragen“ von Gisela Schmalz (Goldmann Verlag, München, 2018, 336 Seiten).

Die Serie „Fragen an meine Freunde“ entstand im Sommer 2018.

 

„Das kleine Buch der grossen Fragen“ von Gisela Schmalz

 

„Wenn Du Gott begegnen würdest, was würdest Du ihm zuflüstern?“

Warst ganz schön lange weg. Urlaub? Oder einfach die Schnauze voll? Oder ist das jetzt Dein Urlaub?

 

(Gert Scobel, Moderator und Autor)

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Die Frage ist entnommen aus: „Das kleine Buch der großen Fragen“ von Gisela Schmalz (Goldmann Verlag, München, 2018, 336 Seiten).

Die Serie „Fragen an meine Freunde“ entstand im Sommer 2018.

 

„Das kleine Buch der grossen Fragen“ von Gisela Schmalz

 

Die gefährliche Schönheit der Fragen

I Fragen sind kleine Kraftwerke. Oft kürzer als Antworten haben sie die Anmutung von Haikus. Fragen mögen harmlos wirken, können aber Entscheidendes auslösen, Verheerendes („Wollt ihr den totalen Krieg?“) genauso wie Verblüffendes („Wie verläuft der Seeweg nach Indien?“), Trennendes („Liebst Du mich?“) genauso wie Verbindendes („Liebst Du mich?“)…

 

II  Fragen dienen der Wahrheitsfindung. Wer fragt, will in der Regel nicht belogen oder mit Fake News oder Olds abgespeist werden. Fragende wollen (etwas) wissen. Gerade in Situationen und Zeiten, in denen postfaktisch herumbehauptet und -gelogen wird, müssen Fragen formuliert werden. Sie müssen Schönrednern, Phantastinnen, Lügnern ebenso wie Wahrheitsverliebten gestellt werden – und sei es nur, um zu zeigen, dass mit unbelegten, unbegründeten, selbstbeweihräuchernden Stories oder Antworten niemand durchkommt.

Vic Sage aka Question

 

III Wer fragt, kann andere Leute auf Mängel, Probleme oder Veränderungsbedarf stoßen, sie dadurch beunruhigen und verängstigen, aber auch aufrütteln und zum (Er)Finden kreativer Lösungen, die in Handlungen münden, anregen.

 

IV  Wer fragt, rebelliert. Wer andere mit Fragen zum Weiterfragen anstiftet, zettelt eine Fragerevolution an. Fragen bilden die Voraussetzung für Veränderung/en, für eine Revolution der Tat/en.

 

 

V Fragen sind Antworten überlegen. Sie öffnen, statt zu schließen. Sie beginnen etwas, statt etwas zu beenden. Das signalisert auch das suchend-geschlängelte Symbol am Ende einer Frage, im Unterschied zum definitiv-stockartigen Strich am Schluss eines Ausrufs.

Ist ein kurviges Fragezeichen nicht reizvoller als ein verstocktes Ausrufezeichen?

Ist eine Frage nicht verlockender eine Antwort?


2000 Fragen in: DAS KLEINE BUCH DER GROSSEN FRAGEN von Gisela Schmalz (Goldmann Verlag, München).


© Gisela Schmalz

Empfohlene Zitierweise: Schmalz, Gisela: “Wozu Fragen?” (2018). Gisela Schmalz. http://www.giselaschmalz.com/wozu-fragen/

Nothing as Seductive

by Gisela Schmalz

 

The absence of presence is a tool of seduction. Used by artists it can boost their fame. It can also become quite dangerous – not for the audience, rather for the dealers or buyers who could lose money, but especially for the artists themselves. To withdraw their artwork or themselves from public view may lead to solitude, inner peace or premature death. However, in the case of Laurie Parsons it paved the way for a journey from rags to riches and half way back again. When the New York gallerist Lorence-Monk sent out the invitations for Laurie Parsons´ third solo exhibition in May 1990, the card listed only the gallery´s name and address. It did not indicate the artist´s name or the exhibition dates. Any potential viewer visiting the address on West Broadway that spring found the gallery empty. The gallery space was at least freshly painted.

  (Yves Klein, IKB 191, 1962)

(Yves Klein, 1001 ballons bleus, 1957/Reconstitution: 2007)

 

While Yves Klein had already presented an empty, white painted space in Paris in 1958 (known as “The Void”), Parsons went further. She not only erased all evidence of her non-exhibition from the invitation, she also eliminated it from her CV. The year before Parsons had installed her mixed media work “troubled,” consisting of items collected from the streets — a suitcase, a noose, a log, a coil of rope, charcoal and more — on the floor of the same gallery she later left empty. Years later, the 1959-born American artist explained why she decided to not present and to not be present in 1990. „I felt it essential that I consider the gallery itself, rather than continue to unquestioningly use it as a context. With its physical space and intricate social organization, it is as real, and as meaningful, as the artwork it houses and markets.“ Although Laurie Parsons did reasonably well as an artist, she refused to understand the value of a career in the art world. When German collector Alfred Greisinger bought “troubled” she was bewildered at the large sum he paid for it. She confided in her friend Bob Nickas “Art must spread into other realms, into spirituality arid social giving” (sic., Artforum, 2003). This was no mere talk. Laurie Parsons left the art business to become a social worker, caring primarily for mentally disabled people. She also became a diary writer: since 1994 Parsons has collected words instead of objects and has no intention of publishing them.

Cady Noland´s collages, sculptures, installations deal with what she calls “The American Nightmare”. The 1956 born US-artist´s works expose how violence is woven into the structure of society. The artist uses stories and images of American celebrities to examine subjects such as masculinity, psychopathological behavior and torture. Beyond that she shows a high interest in sociology and social analysis.

 

(Cady Noland, 1989)

 

After Sotheby’s sold her work “Oozewald” (1989) for $ 6.6 million (then highest price paid for an artwork by a living woman) Noland „disavowed“ another of her aluminum prints, “Cowboys Milking” (1990). Sotheby’s could not sell it at auction in 2012. After disavowing that work, Noland herself pulled away from the art world in 1999 and appears to have stopped making art ever since. Laurie Parsons´ and Cady Noland’s departures echo a comparable move made 30 years earlier by the German artist Charlotte Posenenske. Born in 1930, Posenenske worked with objects, produced paintings, paper works, and sculptures. A well-established artist in the 1960s, she decided to sell her works for only the cost of their materials. Additionally, she decided to manufacture no “individual pieces for individuals” (Art International, 1968), but rather in series and in unlimited editions in an attempt to discourage economic speculation. After 1968 on Posenenske no longer worked as an artist. She received a degree in sociology and devoted the rest of her life to social projects until her death in 1985.

There seems to be more to the departures of Posenenske, Parsons and Noland than their dissatisfaction with the art industry. It might be an indisposition towards a male dominated, ego and money driven system, a more general averseness or a personal anxiety that prompted them to leave. Whatever their motives where or are, their acts of vanishing are radical acts. They demonstrate reluctance to being put in a box with a price tag on it, and a resistance against designation and interpretation. Their retreats express a desire to be and to do something non-descript and non-describable, to be a private person and accomplish something more meaningful. The void they left behind (maybe the art market was a void before) is their ticket to freedom. Public nonexistence frees the artist and her work from the constraints of a material(istic) world and the responsibilities that come with it. It leads into something wide open.

Lutz Bacher, the 1943 born female American artist who disguises her gender, illustrated the lightness of emptiness via her work “The Celestial Handbook“ (2011). It consists of 85 framed pages, cut from a book by an amateur astronomer published in 1966. The black and white offset illustrations show comets, star clusters and other cosmic formations. One image is captioned with “Splendor of the Heavens”. All images show space, that, two-dimensional and framed, is in fact no space. While still being present, Bacher refuses to show herself publicly. Her male name is part of her concealing game.

What do artists add when they subtract their work or themselves from the art market? They cause rumors, which stirs up curiosity, which increases their market value. Available artworks by non-available artists are highly coveted. Hard to track artists like David Hammons and Trisha Donnelly are very successful artists. Prosperity doesn’t explain it. What did Christopher D’Arcangelo (1955-1979) achieve apart from his institutional critique? In the 1970s the New York-based artist annoyed authorities by his ad hoc performances such as chaining himself to the door of a museum hiding the key to the chain´s lock. The explanation for these acts could be found on the artist´s back. “When I state that I am an anarchist I must also state that I am not an anarchist to be in keeping with the (…) definition of anarchism.“ D’Arcangelo´s actions and the statements written on his skin with the word anarchy stenciled upside down may seem playful, childlike. They weren´t. D’Arcangelo was dead serious. His contribution to a group exhibition in 1978 at “Artists Space” comprised “Four Texts for Artists Space“, four pages attached to the gallery´s walls with critical notes on the modus operandi of the gallery. The artist refused to have his name on any flyer or other promotional material, the invitation included. In 1979 Christopher D’Arcangelo committed suicide. The notion of absence from the artists´ space culminates in the self-effacement of the artist.

D’Arcangelo´s death remains unresolved. His father, renowned artist Allan D’Arcangelo tucked away all evidence of his son´s life and death until his own death in 1998. The short appearance and sudden disappearance of D’Arcangelo fuel speculation. His suicide might be read as an anarchic act of eliminating the artist – as the artist, by the artist. It could also be seen as his rebellion against an overbearing father figure. Not only D’Arcangelo had a parent in the arts. Cady Noland´s father is a painter; Laurie Parsons´ mother is a gallerist. Did these three not only rebuff their parents, but everything they signify? The various forms of their dematerialization could be reactions to patriarchy, authority and tradition in general. Parsons, Noland, D´Arcangelo and other “escape artists” seem to have fled the spotlight to evade the demands of a phallic presence and image cultivation. In evaporating they shifted the focus from themselves to their (non-)acts and the (non-)sense behind this immateriality. No artist. No work. Vacancy is also a kind of content. The phenomenon of a prominent figure who says “no” to a world of “yes” is appealing to the left-behind. They yearn for more of their “no”.

In “Tell Them I Said No” (Sternberg Press, 2017) the art critic Martin Herbert, investigates. His illuminating book includes essays on Laurie Parsons, Cady Noland, Christopher D’Arcangelo, Trisha Donnelly and others. Literature has its own blank spots, namely Ambrose Pierce, B. Traven, J. D. Salinger and Thomas Pynchon.

 

Two films deal with the shape shifting of the artist. One is a musician, the other an actor. In the musical drama “I’m Not There” (2007) Bob Dylan is impersonated by six different actors. Each depicts a facet of the artist. “I’m Still Here” (2010) is a pseudo-documentary about an actor determined to retire. Joaquin Phoenix, played by Joaquin Phoenix, tells everyone he’d give up acting to pursue a career as a rapper. Everyone is baffled.

Artists come and go. An artist who wants to leave a noticeable void though has to have been there. He or she has to have been noticeable before the vanishing. The void is seductive.

 

 

 

Appeared (slightly modified) in:

Gisela Schmalz (2018): Nothing as Seductive. London: Picpus Press – Editors: Charles Asprey & Simon Grant. June 2018/Art Basel.

 

Recommended Citation:

Schmalz, Gisela: “Nothing as Seductive” (2018). Gisela Schmalz. http://www.giselaschmalz.com/nothing-as-secuctive/

 

 

Fragen zu lösen, ist eine gemeinsame Arbeit. (Joseph Beuys)

 

Ausschnitt aus dem Film  „400 m IFF“ (1969) von Lutz Mommartz.

 

Joseph Beuys war einer der größeren Fragesteller unter den Künstlern. In seinen Werken, Reden, Schriften und Aktionen widmete er sich den Sinnfragen. Vor allem fragte er danach, welche Rolle der Kunst und den Künstler/inne/n in der Industriegesellschaft zukommen könnte. Er fragte auch, wie eine bessere Gesellschaft aussehen könnte. Seine Fragen veranlassten ihn dazu, sich politisch zu engagieren. 1979 kandidierte er für das Europaparlament als Direktkandidat für „Die Grünen“, und er war 1980 beim Gründungsparteitag der „Grünen“ dabei.  Doch lange hielt Beuys es unter den Politikerinnen und Politikern nicht aus – und diese nicht mit ihm.

Die Fragen von Joseph Beuys müssen ziemlich dringlich gewesen sein, dass er sich freiwillig von der Kunst in die Politik begab. Doch dieses Heraustreten zu (großen Gruppen von) Menschen war sein Programm. Die Fragen der Menschen interessierten ihn.